Dunkle Brombeermarmelade mit Gelierzucker 2:1, wahlweise mit Kernen oder kernarm. Bei der kernarmen Variante wird das passierte Püree vor dem Gelierzucker gewogen.
750gBrombeerenfrisch oder tiefgekühlt und vollständig aufgetaut; verlesen
375gGelierzucker 2:1für die klassische Variante; bei passierter Frucht exakt die Hälfte des Püreegewichts verwenden
30gZitronensaft25 bis 30 g; bei passierter Frucht proportional zum Püreegewicht anpassen
Anleitungen
Vier bis fünf geeignete Gläser, Deckel und Werkzeuge nach Herstellerangabe sauber vorbereiten und heiß bereithalten. Beschädigte Gläser oder Deckel nicht verwenden.
Für die klassische Variante 750 g Brombeeren mit 25 bis 30 g Zitronensaft 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Für die kernarme Variante die Früchte feiner pürieren, durch ein feines Sieb passieren und das aufgefangene Püree neu wiegen.
Klassisch 375 g Gelierzucker 2:1 zu den 750 g Früchten geben. Kernarm exakt halb so viel Gelierzucker wie passierte Frucht verwenden und den Zitronensaft proportional anpassen. 10 Sek./Stufe 3 mischen. Packungsanleitung nicht durch eigene Verhältnisänderungen ersetzen.
Messbecher abnehmen und je nach Modell Spritzschutz oder Garkörbchen als Spritzschutz aufsetzen. Etwa 15 Min./100 °C/Stufe 2 kochen. Sobald die ganze Masse sichtbar sprudelnd kocht und 100 °C erreicht sind, vier volle Minuten zählen. Falls nötig, die Zeit verlängern; maximale Füllmenge beachten.
Einen Teelöffel Marmelade auf einen kalten Teller geben. Wird die Probe nach kurzer Abkühlung nicht deutlich fester, nur nach der Gelierzucker-Packungsanleitung weiterkochen und erneut prüfen.
Marmelade sofort in die heißen Gläser füllen, Ränder sauber wischen und nach Herstellerangabe verschließen. Glas-Umdrehen nicht als Wasserbad ausgeben. Abkühlen lassen, beschriften und nach den Vorgaben des Gelierzucker- und Glasherstellers lagern.
Notizen
Für die kernarme Variante ist das Gewicht nach dem Passieren maßgeblich. 600 g Püree brauchen bei 2:1 beispielsweise 300 g Gelierzucker; die Packungsanleitung bleibt verbindlich.
Die vier vollen Kochminuten beginnen erst ab sichtbarem, sprudelndem Kochen der gesamten Masse.
Heißabfüllen ist kein geprüfter Wasserbadprozess. Für Raumtemperatur-Lagerung nur ein validiertes Verfahren verwenden, das zum konkreten Pektinprodukt, zur Fruchtmenge, Glasgröße und Höhenlage passt; sonst nach Herstellerangabe kühlen.