Quinoasalat aus dem Thermomix® funktioniert nur, wenn die Quinoa vorher gespült wird. Sonst schmeckt der Salat bitter.
Wir kochen Quinoasalat im Herbst und Winter mindestens zweimal im Monat. Der Salat hält sich vier Tage im Kühlschrank und liefert pflanzliches Eiweiß ohne Fleisch. Die Kombination aus warmem, süßem Kürbis und knackigen, gerösteten Walnüssen macht den Salat interessant.
Warum Quinoa spülen Pflicht ist
Quinoa-Körner sind von Natur aus mit Saponinen beschichtet. Das ist ein bitterer Schutzstoff der Pflanze. Viele Hersteller waschen die Körner vor dem Verkauf, aber nicht alle. Deshalb spülst du die 160 g Quinoa im Gareinsatz unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar bleibt. Dauert 30 Sekunden. Ohne diesen Schritt schmeckt der Salat seifig und bitter.
Die weiße Quinoa braucht 15 Minuten bei Varoma und Stufe 1 im Gareinsatz. Rote oder schwarze Quinoa braucht bis zu 20 Minuten. Wenn du eine Mischung kaufst, rechne mit der längeren Zeit. Nach dem Garen die Körner kurz abkühlen lassen, sonst wird der Spinat welk.
Kürbis im Varoma gart während die Quinoa kocht
Der Butternutkürbis wird parallel zur Quinoa im Varoma gegart. 300 g Kürbis schälen, entkernen und in gleichmäßige Streifen schneiden. Die Streifen sollten nicht dicker als 1 cm sein, sonst bleiben sie nach 15 Minuten noch hart. Im Varoma-Boden verteilen und aufsetzen.

Während Quinoa und Kürbis garen, rösten wir die 120 g Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett. Mittlere Hitze, ständig bewegen. Nach 3 bis 4 Minuten riechen die Nüsse und werden leicht braun. Dann das halbe EL Currypulver drüberstreuen und die 20 g Honig zugeben. Noch 30 Sekunden schwenken, dann vom Herd und abkühlen lassen. Ohne das Rösten schmecken die Walnüsse flach.
Curry im Dressing und auf den Nüssen verbindet den Salat
Das Dressing bekommt die gleiche Curry-Note wie die Walnüsse. Das ist kein Zufall. Curry erscheint dreimal im Rezept: im Dressing, auf den Nüssen und als Geschmacksträger. Dadurch schmeckt der Salat zusammenhängend statt nach drei getrennten Komponenten.
Die getrocknete Chilischote wird mit Salz, Currypulver und weißem Pfeffer 10 Sekunden auf Stufe 8 pulverisiert. Dann Olivenöl und Zitronensaft zugeben und 10 Sekunden auf Stufe 3 emulgieren. Fertig. Das Dressing ist scharf, ölig und säuerlich. Es braucht keine Sahne und keinen Joghurt.

Spinat muss frisch bleiben
Die 100 g Babyblattspinat kommen erst ganz am Ende in die Schüssel. Quinoa und Kürbis müssen auf Zimmertemperatur abgekühlt sein, sonst welkt der Spinat beim Unterheben. Dicke Stiele entfernen, kurz waschen, dann in die Schüssel. Das Dressing wird erst unmittelbar vor dem Servieren über den Salat gegeben.
Wenn du den Salat vorbereiten willst, lass das Dressing separat. Sobald das Dressing auf dem Spinat landet, zieht der Spinat Flüssigkeit und wird matschig. Gekühlt ohne Dressing hält der Salat vier Tage. Mit Dressing höchstens sechs Stunden.
Andere Nüsse und Kürbissorten
Statt Walnüssen kannst du Haselnüsse oder Mandeln rösten. Haselnüsse passen besser zu einem herberen Dressing, Mandeln zu einem süßeren. Cashews werden zu weich beim Rösten und passen nicht.
Butternutkürbis hat wenig Fasern und wird süß beim Garen. Hokkaido geht auch, wird aber etwas trockener. Muskatkürbis ist zu faserig. Wenn du Hokkaido nimmst, lass die Schale dran und schneide die Stücke etwas dünner.
Quinoa kalt oder warm servieren
Der Salat funktioniert kalt und lauwarm. Kalt ist er eine Beilage zu Gegrilltem oder ein eigenes Gericht. Lauwarm passt er zu Fisch oder als Mittagessen im Herbst. Die Walnüsse immer erst beim Servieren draufgeben, sonst verlieren sie den Crunch.
Dazu passt: Falafel und Hummus.
Wenn du den Salat als Hauptgericht isst, rechne mit 2 großen Portionen statt 4 kleinen. Quinoa macht schnell satt, aber der Spinat nimmt Volumen weg.
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Quinoasalat aus dem Thermomix®
Zutaten 0 / 14 ✓
- 1000 g Wasser
- 1 TL Salz
- 160 g weiße Quinoa
- 300 g Butternutkürbis
- 120 g Walnüsse
- 1/2 EL Currypulver
- 20 g Honig
- 100 g Babyblattspinat
- 1 getrocknete Chilischote
- 1 TL Salz
- 1/2 EL Currypulver
- 1/2 TL weißer Pfeffer
- 30 g Olivenöl
- 10 g Zitronensaft
Anleitung 0 / 6
-
1
Qzinoa einwiegen.
Wasser und 1 TL Salz in den Mixtopf geben. Gareinsatz einhängen und Quinoa einwiegen. Gareinsatz herausnehmen, mit kaltem Wasser spülen und wieder einsetzen.
- 1000 g Wasser
- 160 g weiße Quinoa
- 1 TL Salz
-
2
Kürbis putzen.
Kürbis schälen, entkernen, in Streifen schneiden und im Varoma®-Boden verteilen. Varoma® aufsetzen und 15 Minuten/Varoma/Stufe 1 kochen.
- 300 g Butternutkürbis
-
3
Walnüsse rösten.
Inzwischen Walnüsse in einer beschichteten Pfanne anrösten, mit etwas Currypulver bestreuen und Honig dazugeben. Abkühlen lassen.
- 120 g Walnüsse
- 1/2 EL Currypulver
- 20 g Honig
-
4
Zutaten beiseite geben.
Quinoa und Kürbis in eine Salatschüssel geben, Mixtopf leeren. Blattspinat waschen, dicke Stiele entfernen, putzen und in die Schüssel geben.
- 100 g Babyblattspinat
-
5
Dressing mischen.
Chilischote, Salz, Currypulver und Pfeffer in den Mixtopf geben und 10 Sekunden/Stufe 8 mischen.
Olivenöl und Zitronensaft zugeben und 10 Sekunden/Stufe 3 mischen.
- 1 getrocknete Chilischote
- 1 TL Salz
- 1/2 EL Currypulver
- 1/2 TL weißer Pfeffer
- 30 g Olivenöl
- 10 g Zitronensaft
-
6
Salat anrichten.
Dressing über den Salat geben und unterheben. Salat mit Walnussmischung garnieren und servieren.
Tipp: Beachte beim Kochen im zweiten Schritt bitte die Herstellerangaben. Es gibt Quinoa-Sorten, die eine längere Kochzeit haben.
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Nährwerte pro Portion
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Ich liebe Quinoa. Nicht böse gemeint sieht auf eurem bild etwas matschelig aus. Hab deswegen weniger Flüssichkeit genommen. Hat aber gut geschmekt. 5 Sterne!!!!!