Salate aus dem Thermomix® sind das Genre, in dem das Gerät zwei Aufgaben übernimmt: zerkleinern und mischen. Die eigentliche Würze kommt aus dem Dressing, und genau hier macht der Mixtopf den Unterschied. Wir sammeln neun Salate, vom rohen Karottensalat bis zum Schichtsalat, und zeigen, welche Methode hinter welcher Sorte steckt.

Die meisten Salate hier brauchen kein Heizen, sondern saubere Schnitt-Stufen und kontrollierte Mischzeit. Der Rühraufsatz emulgiert Dressings ohne Klümpchen, der Mixtopf hackt Gemüse gleichmäßig auf Stufe 5. Auf TM31, TM5, TM6 und TM7 funktioniert alles identisch, da hier nichts gekocht wird.
Rohkost-Salate: schnell, kalt, mit Biss

Der Klassiker mit zwei Kandidaten. Der Rohkost-Karottensalat kommt mit Apfel und Walnussöl-Dressing, du entscheidest mit der Durchziehzeit, ob er knackig oder weicher wird. Der 5x Brokkoli-Salat ist ein Listicle: derselbe Brokkoli, fünf Wege ihn zuzubereiten — roh, blanchiert, geröstet, mit Speck, mit Cranberries.
Klassische Beilagen-Salate

Drei Salate sind unsere Standard-Begleiter zu Grill und Bratkartoffeln. Der Coleslaw mit Honigspeck ist die amerikanische Variante mit Mayo-Dressing. Der Klassische Kartoffelsalat arbeitet mit Brühe statt Mayo (norddeutsche Schule), die Kartoffeln müssen festkochend sein, sonst werden sie matschig. Der Klassische Nudelsalat braucht 3-4 Stunden Durchziehzeit im Kühlschrank, sonst schmeckt er flach — das ist der echte Hebel, den die meisten Rezepte unterschlagen.
Bunt gemischte und Hauptgang-Salate

Wenn der Salat selbst der Hauptgang ist, brauchst du mehr Substanz. Der bunte Salat nutzt drei TM-Funktionen parallel: Eier im Garkörbchen, Käse zerkleinern auf Stufe 5, Dressing mit dem Rühraufsatz. Der Gyros-Salat kombiniert Pfanne und Mixtopf — das Fleisch brutzelt parallel, das Tzatziki entsteht im Mix. Der Big Mac® Salat trickst die Burger-Kombi auf einen Teller, das Dressing ist hier der Charakter, nicht das Hack.
Schichtsalate für Buffet und Vorbereitung
Eine Sondergruppe sind Salate für mehrere Personen, die sich vorbereiten lassen. Der Friss-Dich-Dumm-Salat ist DDR-Klassiker mit Schichtaufbau: Mie-Nudeln roh in den Mixtopf, im Varoma garen lassen, dann Karotten, Paprika, Chinakohl. Reicht für 12 Personen, hält 12 Stunden im Kühlschrank und schmeckt am nächsten Tag besser als am Tag der Zubereitung.
Vier Fragen zu Salaten aus dem Thermomix®
Welche Stufe für welches Gemüse? Stufe 4 für gleichmäßiges Zerkleinern fester Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie). Stufe 5 für Kohl und Salat-Gemüse. Stufe 6-7 nur, wenn du Püree willst. Höher heißt Brei. Faustregel: lieber 1 Sekunde mehr auf niedriger Stufe als 1 Sekunde auf hoher.
Wann lohnt sich das Vorbereiten am Vortag? Bei Nudelsalat, Kartoffelsalat und Schichtsalat: ja, das macht den Geschmack rund. Bei Rohkost-Salaten und Blattsalaten: nein, sie werden weich. Faustregel: Salate mit Mayo, Brühe oder Joghurt-Dressing profitieren von Reifezeit, frische Salate nicht.
Wie lange halten selbstgemachte Salate? Mit Mayo-Dressing: 2-3 Tage im Kühlschrank. Mit Joghurt oder Quark: 2 Tage. Mit Essig-Öl-Dressing: 4-5 Tage. Schichtsalat ohne Mayo: 3-4 Tage. Rohkost mit Apfel: am gleichen Tag verzehren, weil die Apfelstücke sonst braun werden.
Welcher Salat zu welchem Anlass? Zum Grillabend Coleslaw und Kartoffelsalat. Zum Buffet Schicht-Salat und Big Mac Salat. Zum Mittag als Hauptgang Bunter Salat oder Gyros-Salat. Als schnelle Beilage Rohkost-Karotten oder Brokkoli-Salat. Du kannst zwei Sorten parallel im Mixtopf machen, weil zwischen den Salaten kurzes Spülen reicht.
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Wir verschicken zweimal pro Woche Rezepte aus dem Thermomix®, mittwochs und sonntags. Salat-Rezepte landen häufig im Sommer-Newsletter, weil Grill-Saison und Salat-Saison zusammenkommen. Eintragen kannst du dich oben in der Sidebar oder am Seitenende.
