Rezeptkarten kosten einmal Druckerfarbe, Cookidoo 36 € jedes Jahr, und verschwindet, wenn du kündigst. Wir zeigen dir, wie du mit unseren kostenlosen Druckvorlagen deine Thermomix®-Rezepte dauerhaft sicherst, ohne an ein Abo gebunden zu sein.
Das Cookidoo-Abo läuft, die Rezepte sind weg. Diese Erkenntnis trifft viele Thermomix®-Nutzer erst, wenn sie das erste Mal kündigen wollen. Denn die Rezepte bleiben nur während der Abo-Laufzeit verfügbar, nach dem Ende verschwinden sie komplett vom Gerät (Vorwerk Rezeptwelt Forum, 2016). Analoge Rezeptkarten hingegen gehören dir dauerhaft. Einmal gedruckt, einmal laminiert, für immer nutzbar.
Warum Rezeptkarten statt Cookidoo?
Cookidoo kostet 36 € pro Jahr (Stand 2024/2025). Das ist in den ersten Jahren überschaubar, aber nach fünf Jahren hast du 180 € bezahlt, für Rezepte, die dir nicht gehören. Kündigst du das Abo, sind alle gespeicherten Rezepte weg. Importierte Rezepte aus der Thermomix® Rezeptwelt bleiben ebenfalls nur während der Abo-Laufzeit verfügbar (Cookidoo Foundation, März 2025).
Rezeptkarten kosten einmalig Druckerfarbe und Papier. Bei 100 Karten auf 220g Karton plus Laminierfolien landest du bei etwa 10 bis 15 €. Danach keine laufenden Kosten. Die Karten gehören dir, du kannst sie kopieren, verschenken, weitergeben. Kein Lock-In, keine Bindung an ein Abo-Modell.
Wir nutzen beides parallel: Cookidoo für Guided Cooking bei neuen Rezepten, Rezeptkarten für unsere Dauerbrenner. Die Karten stehen im Ordner neben dem Thermomix®, griffbereit und ohne Einloggen.
So druckst du die Karten küchenfest
Standard-Druckerpapier mit 80g wird in der Küche schnell wellig und reißt. Wir drucken die Rezeptkarten auf 220g weißem Karton. Der ist stabil genug, um ihn mehrfach in die Hand zu nehmen, ohne dass die Ecken knicken.
Gegen Spritzer hilft Laminierung. Ein einfaches Laminiergerät kostet zwischen 20 und 30 €, Laminierfolien in A4 gibt es ab 10 € für 100 Stück. Einmal laminiert, sind die Karten unkaputtbar. Tomatensoße, Mehlstaub, Wasser, alles lässt sich feucht abwischen. Bei uns liegen laminierte Karten seit drei Jahren im Ordner, ohne sichtbare Abnutzung.
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Alternativ: 120g Papier in Klarsichthüllen. Das ist günstiger als Laminierung, aber die Hüllen beschlagen beim Dampfgaren und die Karten rutschen heraus. Wir bevorzugen laminiert.
Thermomix®-Kategorien: Welche du brauchst

Unsere Druckvorlage hat sieben vorgefüllte Kategorien zum Ankreuzen: All in One, One Pot, Schnell, Backen, Frühstück, Mittag-/Abendessen, Familien- und Kinderrezepte. Diese Kategorien orientieren sich an der offiziellen Thermomix® Rezeptwelt und decken die gängigsten Suchfilter ab.
Zusätzlich haben die Karten ein Feld für Modell-Hinweise. TM31, TM5, TM6 oder TM7, je nachdem, auf welchem Gerät das Rezept getestet wurde. Das ist wichtig, weil Temperaturangaben zwischen TM31 (maximal Varoma) und TM6/TM7 (bis 160 °C) unterschiedlich sind. Ein Rezept mit 120 °C funktioniert am TM31 nicht ohne Anpassung.
Die Kategorien sind bewusst knapp gehalten. Zu viele Kategorien führen dazu, dass du beim Einsortieren grübelst. Lieber sieben klare Schubladen als zwanzig unklare.
Handschriftlich vs. ausdrucken
Handschriftlich ausgefüllte Rezeptkarten wirken persönlicher. Wenn du einen Ordner als Geschenk zusammenstellst, sind handschriftliche Notizen der Unterschied zwischen „gekauft“ und „mit Liebe gemacht“. Wir füllen Geschenk-Ordner immer handschriftlich aus, mit kleinen Anmerkungen wie „Dein bevorzugtes Rezept“ oder „Probier die Variante mit Zimt“.
Ausdrucken ist schneller und einheitlicher. Wenn du 50 Rezepte aus Cookidoo übertragen willst, ist Tippen und Ausdrucken effizienter als Handschrift. Die Lesbarkeit ist besser, besonders bei komplizierten Zutatenlisten mit mehreren Gruppen.
Unser System: Standardrezepte ausdrucken, eigene Kreationen handschriftlich. So bleiben die eigenen Rezepte als Unikate erkennbar.
Rezeptordner als Geschenk
Ein gefüllter Rezeptordner ist das perfekte Geschenk für Thermomix®-Einsteiger oder zur Hochzeit. Der Moses Rezeptordner im A5-Format kostet unter 20 € und enthält bereits 25 Klarsichthüllen (MeinGenuss, 2024). Dazu ein Satz laminierte Rezeptkarten mit Familienrezepten oder Klassikern wie Schoko-Eierlikör, Pizzateig und Pfannkuchen.

So stellst du den Ordner zusammen: Wähle 10 bis 15 Rezepte aus verschiedenen Kategorien (Frühstück, Hauptgericht, Backen, Getränke). Fülle die Karten handschriftlich aus und füge kleine Notizen hinzu („Deine Oma hat das immer so gemacht“ oder „Perfekt für den Sonntagsbrunch“). Laminiere die Karten und sortiere sie nach Kategorien mit farbigen Trennblättern. Fertig ist ein Geschenk, das keine App ersetzen kann.
Von Cookidoo auf Papier: So geht’s
Cookidoo-Rezepte lassen sich nicht direkt exportieren, aber du kannst sie manuell übertragen. Öffne das Rezept in Cookidoo, mache einen Screenshot oder nutze das Snipping-Tool (Windows-Taste + Shift + S). Übertrage Zutaten, Zeit, Temperatur und Stufe auf die Rezeptkarte. Die Guided-Cooking-Schritte funktionieren nur in Cookidoo, auf Papier notierst du die Anleitungen als kompakte Stichpunkte.
Rezepte aus der Thermomix® Rezeptwelt können zu Cookidoo importiert werden (Button „Zu Cookidoo® hinzufügen“). Von dort aus kannst du sie dann auf Papier übertragen. Eigene Rezepte auf Rezeptkarten kannst du nicht mit Guided Cooking nutzen, dafür brauchst du Cookidoo. Aber du kannst sie jederzeit im manuellen Modus abarbeiten.
Für handschriftliche Übertragungen: Schreibe die Zutaten in der Reihenfolge auf, in der sie in den Mixtopf kommen. Das spart Zeit beim Nachkochen. Notiere Temperatur und Stufe direkt neben dem Schritt, nicht erst am Ende.
Download und Rezept-Inspirationen
Die Rezeptkarten für den Thermomix® kannst du hier als PDF herunterladen: Zum Download. Die Vorlage ist kostenlos und sofort ausdruckbar.
Brauchst du noch Rezepte für deine Karten? Probier unsere Klassiker: Tomatencremesuppe, Datteldip und Pizzateig. Mehr Inspiration findest du in unserer Rezeptsammlung.
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