Apfel-Porridge aus dem Thermomix löst das größte Frühstücksproblem: Es ist in 10 Minuten fertig, ohne dass wir vorher Äpfel schnippeln oder am Herd rühren müssen. Der Thermomix hackt die Äpfel und kocht das Porridge in einem Durchgang.

Wir machen Porridge mindestens dreimal pro Woche. Der Apfel kommt im Ganzen rein, wird zerkleinert und gibt beim Köcheln seine Süße ab. Das spart Zucker und liefert Struktur.
Warum Äpfel zuerst hacken, dann köcheln
Die meisten Porridge-Rezepte verlangen vorgeschnittene Äpfel oder Apfelmus. Beides kostet Zeit oder schmeckt zu süß. Wir geben die Äpfel gewaschen und geviertelt in den Mixtopf und zerkleinern sie 5 Sekunden auf Stufe 8. Die Stücke bleiben groß genug, um beim Köcheln nicht zu Mus zu werden, aber klein genug, um ihr Aroma schnell abzugeben.
Der zweite Schritt kocht alles bei 90 °C auf Stufe 1 für 7 Minuten. Die niedrige Stufe verhindert Spritzer, die Temperatur reicht aus, um die Haferflocken weich zu machen und den Apfel zu garen. Das Ergebnis ist ein cremiges Porridge mit bissfesten Apfelstücken.

Mandeln als Textur-Anker
Die 40 g Mandeln werden zusammen mit den Äpfeln gehackt. Sie geben dem Porridge eine nussige Note und liefern Fett, das die Haferflocken sämiger macht. Ohne Mandeln wird das Porridge flacher im Geschmack und trockener in der Konsistenz. Wenn du keine Mandeln magst, funktionieren Walnüsse oder Haselnüsse genauso gut.
Fettarme Milch reicht völlig
Wir nutzen fettarme Milch, weil die Mandeln bereits Fett liefern. Vollmilch würde das Porridge schwerer machen, ohne einen spürbaren Geschmacksvorteil. Wenn du Pflanzenmilch verwendest, achte darauf, dass sie ungesüßt ist. Hafermilch passt gut, weil sie die Hafer-Basis verstärkt. Mandelmilch macht das Porridge nussiger.
Honig statt Zucker: nur 1 Esslöffel
Der Apfel bringt Fruchtzucker mit, der Honig rundet ab. 1 Esslöffel reicht für 2 Portionen. Mehr würde die Apfelsüße überdecken. Wenn du keinen Honig magst, nimm Ahornsirup oder lass die Süße ganz weg. Das Porridge funktioniert auch herzhaft, dann lässt du Honig und Zimt weg und gibst stattdessen eine Prise Salz dazu.

Zimt erst beim Servieren
Wir streuen den Zimt über das fertige Porridge, nicht in den Mixtopf. Zimt verliert beim Köcheln sein Aroma und wird bitter. Frisch drüber gestreut bleibt er intensiv und riecht besser. 2 Teelöffel sind viel, aber Zimt passt zu Apfel wie Salz zu Fleisch. Wenn du Ceylon-Zimt hast, nimm den. Er schmeckt feiner als Cassia-Zimt und enthält weniger Cumarin.
Andere Früchte: Birne weicher, Banane süßer
Apfel ist die Basis, aber das Rezept funktioniert mit fast jeder Frucht. Birne wird weicher und süßer, Banane macht das Porridge dichter und braucht keinen Honig. Beeren gehen auch, aber sie sollten gefroren sein. Frische Beeren werden beim Köcheln zu Matsch. Gefrorene Beeren bleiben stabiler und kühlen das Porridge leicht ab.
Hält einen Tag im Kühlschrank
Porridge kannst du am Vorabend kochen und morgens kalt oder aufgewärmt essen. Im Kühlschrank wird es fester, weil die Haferflocken weiter quellen. Gib beim Aufwärmen 2 bis 3 Esslöffel Milch dazu, dann wird es wieder cremig. Länger als einen Tag lagern bringt nichts. Der Apfel oxidiert und schmeckt fade.
Apfel-Porridge aus dem Thermomix®
Zutaten 0 / 6 ✓
- 2 Äpfel
- 40 g Mandeln
- 80 g Haferflocken
- 300 g fettarme Milch
- 1 EL Honig
- 2 TL Zimt zum Bestreuen
Anleitung 0 / 3
-
1
Äpfel und Mandeln zerkleinern.
Äpfel waschen, vierteln (Kerngehäuse entfernen), mit Mandeln in den Mixtopf geben und 5 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern.
- 2 Äpfel
- 40 g Mandeln
-
2
Porridge köcheln.
Restliche Zutaten zugeben und 7 Minuten/90 °C/Stufe 1 köcheln.
- 80 g Haferflocken
- 300 g fettarme Milch
- 1 EL Honig
-
3
Porridge servieren.
Mit Zimt bestreut servieren.
- 2 TL Zimt
Tipp: Variiere dein Apfel-Porridge Woche für Woche. Du kannst Birnen, Bananen, Erdbeeren und andere Früchte der Saison verwenden. Würze dein Porridge je nach Geschmack mit Zimt.
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