Tzatziki gelingt im Thermomix® in zwei Phasen: zuerst die Gurke allein, dann alles zusammen. Wer die Gurke direkt mit dem Quark mixt, bekommt wässrigen Dip statt cremigen Aufstrich. Das ist die Falle, in die fast jeder beim ersten Mal tappt. Der Thermomix® zerkleinert und salzt die Gurke in 5 Sekunden, dann läuft das Gurkenwasser ab, während du den Rest vorbereitest.

Warum die Gurke zuerst in den Mixtopf muss
Eine Salatgurke besteht zu über 95 Prozent aus Wasser. Wer sie direkt mit Quark und Joghurt zusammenmixt, verdünnt die Basis und bekommt nach spätestens 30 Minuten eine flüssige Schüssel. Wir zerkleinern die Gurke zunächst allein auf Stufe 5, dann kommt sie mit dem Salz in ein Sieb oder den Gareinsatz. Mindestens 10 Minuten abtropfen lassen. Das Salz entzieht aktiv Wasser. Je länger du wartest, desto fester wird das Ergebnis. Wenn du wirklich kompaktes Tzatziki willst, drückst du die abgetropfte Gurke im Sieb zusätzlich mit einem Löffel aus.

Quark als Basis: stabiler als Joghurt pur

Wir verwenden Quark als Hauptbasis, nicht griechischen Joghurt pur. Quark enthält weniger Molke und bindet das Tzatziki fester. Der Naturjoghurt mit 3,5 Prozent Fett kommt als Ergänzung dazu und bringt die Leichtigkeit, die reiner Quark allein nicht hat. Wer den Quark komplett durch griechischen Joghurt mit 10 Prozent Fett ersetzt, bekommt eine etwas geschmeidigere, authentischere Textur. Magere Varianten mit weniger Fett bedeuten mehr Molke und damit mehr Flüssigkeit im fertigen Dip.
Den letzten Schritt setzen wir auf Linkslauf Stufe 3. Nicht auf Stufe 8, nicht kurz auf Turbo. Der Linkslauf hebt die Zutaten unter, ohne sie zu pürieren. Das Tzatziki bleibt stückig und zeigt die Gurkenstücke noch.
Knoblauch: dosieren statt weglassen

Das Rezept sieht drei Knoblauchzehen vor. Das ist für 4 Portionen intensiv, aber durchaus tragbar. Wichtig zu wissen: Der Thermomix® hackt Knoblauch auf Stufe 8 sehr fein, feiner als ein Messer, und feiner gehackter Knoblauch gibt mehr Schärfe ab. Wer milder mag, startet mit zwei Zehen. Wir empfehlen, das Tzatziki mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen zu lassen, der Knoblauch verteilt sich dann gleichmäßiger und wirkt runder als direkt nach der Zubereitung.
Tzatziki passt direkt zum Ofengyros aus dem Thermomix® oder zum frisch gebackenen Pitabrot aus dem Thermomix®. Wer eine griechische Tafel plant, ergänzt Hummus aus dem Thermomix® als zweiten Dip.


Wenn das Tzatziki wässrig wird oder zu salzig schmeckt
Wässriges Tzatziki hat fast immer denselben Grund: Die Gurke wurde zu kurz abgetropft oder nicht ausgedrückt. Wenn es schon passiert ist, rühre einen Esslöffel Frischkäse auf Sanftrührstufe im Linkslauf unter. Das bindet die überschüssige Flüssigkeit schnell. Zu salziges Tzatziki passiert, wenn du die Gurke kräftig gesalzen hast und dann nochmal am fertigen Dip nachsalzt. Mehr Quark oder Joghurt unterrühren löst das ohne Geschmacksverlust.
Selbstgemacht hält das Tzatziki luftdicht abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Einfrieren lohnt nicht: Quark und Joghurt trennen sich beim Auftauen und die Konsistenz wird körnig.
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Cremiges Tzatziki (Zaziki) aus dem Thermomix®
Zutaten 0 / 8 ✓
- 1 Salatgurke
- 1 TL Salz
- 3 Knoblauchzehen
- 500 g Quark
- 100 g Naturjoghurt (3,5 % Fett)
- 1 EL Zitronensaft
- 1/2 TL weißer Pfeffer
- 3 schwarze Oliven
Anleitung 0 / 3
-
1
Gurke zerkleinern.
Salatgurke schälen, in Stücke schneiden, mit Salz in den Mixtopf geben und mithilfe des Spatels 5 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern. Gurke in ein Sieb (oder den Gareinsatz) geben, und für mindestens 10 Minuten abtropfen lassen.
- 1 Salatgurke
- 1 TL Salz
-
2
Knoblauch zerkleinern.
Knoblauch abziehen, in den Mixtopf geben und 5 Sekunden/Stufe 8 hacken. Mit dem Spatel nach unten schieben.
- 3 Knoblauchzehen
-
3
Zutaten vermengen und garnieren.
Alle Zutaten, bis auf die Oliven, zugeben, 10 Sekunden/LINKSLAUF/Stufe 3 vermengen. In eine Schüssel füllen und mit Oliven garniert servieren.
- 500 g Quark
- 100 g Naturjoghurt (3,5 % Fett)
- 1 EL Zitronensaft
- 1/2 TL weißer Pfeffer
- 3 schwarze Oliven
Tipp: Passt super zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch, Gemüse oder Kartoffeln.








